Brüderle muss voll bleiben – das Shirt

Rainer Brüderle

Die „heute show“ ist ein riesen Fan der FDP – das ist bekannt. Ohne diese kleine Spaß-Partei würde es das Format wohl gar nicht geben.

So kam es auch, dass dort das Mem „Brüderle muss voll bleiben“ geboren wurde. Sogar Buttons, die das Antlitz von Rainer Brüderle zieren, gibt es. Doch bis heute war es nicht möglich das Durchhalte-Motto in Shirt-Form zu bekommen (Öffentlich-rechtliches Fernsehen hat eben doch nicht so viele Möglichlichkeiten, wie man denken würde).

 

 

Aus dem Grund habe ich mir mein eigenes Shirt gebaut. Und einen Brüderle-Spreadshirt-Shop damit gefüllt. Und wer die fertigen Sachen doof findet, baut sich sein eigenes Shirt und sucht für das Motiv mal nach FDP und macht es besser :)

Die „Aktion“ wurde in der Sendung vom 01.04.2011 vorgestellt, unten im Video wird es ab ca. Minute 9 interessant. Unnötig zu erwähnen, dass die hier vorgestellten Shirts nicht offiziell damit zu tun haben. Da es aber sowieso keine offiziellen Brüderle-Fan-Klamotten gibt (und vielleicht auch nie geben wird, siehe oben), ist das wohl nur halb so wild.

 
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Über Privatsphäre: Google+

Sehe ich das jetzt richtig?

Viele, die Facebook wegen „Problemen“ mit der Privatsphäre nicht nutzen wollten, gehen jetzt zu Google+?

Das Google+, welches mit all euren Google-Daten verknüpft ist? Das weiß, wofür ihr euch interessiert und welche Krankheiten ihr habt (schon einmal Symptome gegooglet?), wo ihr wohnt und wohin ihr am liebsten fahrt (Maps), das all eure Bilder direkt mit auf das neue Social Network schiebt (Picasa). Das weiß, auf welchen Webseiten ihr surft (Adwords, Chrome, Analytics), wo ihr euch aufhaltet und was ihr dort vorhabt (Android, Latitude, Calender),  was für ein Handy ihr nutzt (mobile Seite, Android) und mit wem ihr E-Mails austauscht (Mail). Auch, was ihr für Briefe schreibt oder alles ausrechnet (Documents) und was ihr am liebsten lest (Reader, Feedburner, Books),

Und weil die Daten allein noch nicht ausreichen, lässt Google eure persönlichen Kontakte auch noch mit sozialen Bindungen verknüpfen (Circles). Und die Gesichtserkennung für eure Fotos ist auch schon dabei.

Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Aber wer Angst vor der Sammelwut von Facebook hat, sollte möglicherweise gleich zweimal überlegen, ob er wirklich Google+ nutzen will.

 

 
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HP Touchpad in weiß

HP Touchpad white artist rendering

Nachdem ich mit meiner ersten Schätzung für das weiße HP Veer schon ziemlich gut lag, hier nun meine Version des HP Touchpad white. Im Gegensatz zur ersten Schätzung halte ich den Displayrahmen diesmal ebenfalls in schwarz – dies ist erstens leichter zu produzieren, zweitens passt es besser zur Optik des Veer.

HP Touchpad white artist rendering

Ein schickes Gerät! Wenn es ohne Glanzlack kommt, könnte ich schwach werden!

 
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Kundenfreundlichkeit à la o2

Eigentlich bin ich mit o2 als Mobilfunkanbieter ganz zufrieden. Ich bin mir auch bewusst, dass man dort Dienstleistungen relativ preiswert bekommt, die bei dem Wettbewerb, sagen wir zum Beispiel der Telekom oder Vodafone, mitunter deutlich mehr kosten. Dass man dafür an einigen Stellen Abstriche machen muss, damit habe ich kein Problem.

Allerdings versucht o2 dieser Gelassenheit einen Riegel vorzuschieben. Seit mehreren Tagen bekomme ich Anrufe von der Nummer +4934133171503, welche zu o2 gehört und in deren Namen auch angerufen wird.

Wobei „angerufen wird“ in diesem Fall eine Übertreibung ist. Denn ich wurde von dieser Nummer nicht einfach angerufen, nein, es wurde lediglich angeklingelt. Gerade so lange, dass man entweder keine Chance hatte das Handy aus der Tasche zu holen und anzunehmen oder ein einem Fall sogar so „lang“, dass das Handy nicht einmal zum Klingeln kam. Aber ausreichend lang um die Nummer auf dem Telefon zu hinterlassen.

Ausgehend von der Tatsache, dass dies anderen Personen auch so geht, könnte man meinen, das hat Methode.

Natürlich habe ich darauf hin nicht zurück gerufen, die „Anrufe“ kamen weiter – immerhin nur an Werktagen.

Daraufhin habe ich mich bei o2 per Twitter beschwert, wo man mir sagte, dass es sich um ein Versehen handelt müsse. Ich könnte unter „Mein o2“ ja meine Einwilligung für Werbeanrufe zurückziehen. Lustig daran: Das hatte ich schon vor einer Ewigkeit gemacht, ebenso sämtliche anderen Werbemöglichkeiten per SMS, E-Mail und was es sonst noch gibt.

Der Erfolg der Beschwerde zeigte sich schnell: Ich bekam einen weiteren Anruf von o2 (sonst immer nur einen pro Tag, meist um die Mittagszeit), und diesmal hatte ich auch die Chance das Gespräch anzunehmen.

Die überfreundliche Frau am Telefon blubberte irgendwas von Auffrischen meiner Einwilligung. Wie vorhin schon geschrieben gab es eine solche jedoch überhaupt nicht mehr, was ich ihr auch sagte. Sie widersprach mir daraufhin sofort, ich hätte ja bei der Vertragsunterzeichnung sowieso schon meine Einwilligung (für zwei Anrufe pro Jahr mit Informationen zu Produkten etc. pp.) gegeben. Ich musste jetzt auf meinem Einwand bestehen und habe ihr klar machen können, dass ich sämtlicher Nutzung meiner Daten für Werbezwecke widersprochen habe, was sie dann auch eingesehen hat.

Ich machte noch einmal deutlich, dass ich keinerlei Anrufe oder sonstige Werbung wünsche, was sie leicht zähneknirschend (aber immer noch so etwas wie freundlich) akzeptierte. Ich hoffe die Sache hat sich damit gegessen.

Doch warum betreibt o2 so eine Politik? Was soll das Nerven des Kunden durch „Anrufe“, die so schnell beendet werden, dass man überhaupt nicht abnehmen kann? So was erwarte ich höchstens von dubiosen Resellern, nicht von einem Konzern wie der Telefónica.

War es wirklich nur ein Versehen, oder werden möglicherweise sogar Kunden gezielt angerufen, weil sie der Nutzung der Daten zu Werbezwecken widersprochen haben? Warum sonst sollte man eine Einwilligung „auffrischen“ wollen, wenn sie doch sowieso vorliegt?

Update 2011-06-15
Von Daniel habe ich noch einen interessanten Link zum Thema bekommen – so wie es sich dort darstellt, ist das mit dem Anklingeln („Ping Calls“ genannt) volle Absicht. Andere Unternehmen gehen auch so vor, wie zum Beispiel 1&1 (aber von denen habe ich auch nichts anderes erwartet).

 
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Jürgen

27 Jahre. 27 Jahre musste ich mich nicht darum kümmern. 27 Jahre in denen ich nicht das Gefühl haben musste, dass etwas fehlt. 27 Jahre, bis heute.

Jürgen war viel mehr als nur mein Chef. Er war ein Freund. Er war der Typ Mensch, den du zum ersten Mal siehst und dem du sofort alle deine Geheimnisse anvertrauen würdest. Der Typ Mensch, der immer für einen da war, wenn man ihn brauchte. Der sich nie aufgedrängt hat, der nie nur seinen Vorteil sah.

Wenn ich jemals eine Menschen kennengelernt habe, der das Glück der anderen vor seinem eigenen wollte, ein Mensch, den man wahrlich altruistisch nennen konnte, dann war er es.

Eine Seele von einem Menschen.

Ich habe ihn nie ernsthaft böse oder boshaft gesehen. Ich glaube er verstand nicht einmal, was boshaft überhaupt bedeutet. Das Wort existierte in seiner Welt einfach nicht. Natürlich gab es auch Personen, die ihn menschlich enttäuscht haben, die sein endloses Vertrauen missbraucht haben. Das war etwas, was er nicht verstehen wollte, und dessen Existenz er nie akzeptieren wollte. Aber selbst diesen Leuten hat er innerlich doch vergeben. Er glaubte stets nur an das Gute.

Hätte es jemals eine gute Religion geben, er wäre ihr Anführer gewesen. Er hätte Demut gelehrt, das Interesse an dem Anderen. Dass man alles klären kann. Dass die Welt eine bessere wäre, wenn es nur noch Frieden gebe.

Er hat seinen Frieden nun gefunden.

Lass es dir gut gehen, mein Freund.

 
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